Dienstag, 15. April 2008

Architektur in Zürich III: Rund um die Börse


Schon wieder Architektur, und schon wieder Zürich. Auch in der Innenstadt, abseits von Bahnhofstrasse, Paradeplatz, Bellevue und den sonstigen verdächtigen, finden sich (subjektiv!) schöne Motive.

Photoshop kam beim ersten Bild zum Einsatz, allerdings auch nur dezent.

Beide Bilder entstanden in der Nähe der Börse. Aufgrund von Platzmangel um das Gebäude herum und der speziellen Beschaffenheit der Fassade war dieses Motiv relativ schwierig zu fotografieren. Lapin Kulta hatte hier jedoch ein sehr gutes Auge und genau im richtigen Moment abgedrückt!

Mittwoch, 2. April 2008

Architektur in Zürich II: ETH-Campus Hönggerberg (Forts.)




Wie bereits angekündigt und mit der gewohnten Verspätung hier also der zweite Teil unseres Ausflugs.

Wir befinden uns noch immer auf dem Campus Hönggerberg der ETH.

Und damit das alles hier nicht so leer aussieht, gibts noch ein paar Zeilen Blindtext zum Füllen, bis mir der Original-Text wieder einfällt:

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Herzlichen Dank!

Das nächste Mal gehts dann weiter mit Bildern, die ebenfalls in Zürich entstanden sind.

Dienstag, 11. März 2008

Architektur in Zürich I: ETH-Campus Hönggerberg



Für die Liebhaber abstrakter Fotografie kommt hier ein kleines Update zu später Stunde… Entstanden sind Bilder während einer schönen Sonntags-Tour mit Lapin Kulta.

Gestartet sind wir im Zentrum von Zürich in der Nähe der Börse (Fotos folgen in einem späteren Post) und sind dann nach einem kurzen Abstecher ins Sihlcity (eventuell auch noch Fotos später…) mit dem Bus Richtung ETH-Campus Hönggerberg gefahren.

Die Anlage ist relativ grosszügig gestaltet mit Gebäuden aus den 60er-, 70er-, 80er- und 90er-Jahren. Für jeden Geschmack gibt es etwas

Momentan noch im Rohbau ist ein neues Gebäude, in welchem in Kürze das Institut für Klugscheisserei sein Logis beziehen wird. Genau dieses ist auf den Bildern rechts zu bestaunen.

Alles in allem eine sehr interessante Örtlichkeit (Neudeutsch: Location) um zu fotografieren. Leider hatten wir fast zu wenig Zeit um uns alles ein wenig genauer anzuschauen. Man kann davon ausgehen, dass zu einem späteren Zeitpunkt noch mehr Bilder von diesem Ort auf diesen Seiten zu sehen sein werden, zumal es ja bald wieder wärmer wird… Man darf also gespannt sein

Mehr von dieser Serie gibt es übrigens bei flickr zu sehen!

Teil II dieses Ausfluges gibt es in Kürze hier nachzulesen und nachzuschauen.

Samstag, 16. Februar 2008

Konzert: Pigskin


Erstaunlich, dass man durch eine simple Schwarz- weiss-Konvertierung bereits als unbrauchbar abgestempelte Bilder so einfach retten kann! Die restlichen fünfzig Bilder waren dann allerdings wirklich Ausschuss!

Anlässlich des Blood Battle 2008 spielten Pigskin zusammen mit vier weiteren in unseren Gefilden mehr oder weniger unbekannten Bands um den Sieg. Als Hauptpreis winkte die Teilnahme am Baden-im-Blut-Openair in Lörrach diesen Sommer.

Zum Konzert: ausser bei Pigskin war der Sound nicht besonders gut, um nicht zu sagen mies. Jedenfalls gaben sich alle Beteiligten sehr viel Mühe, und das ist gut so.

Fotografisch war es eher schwierig… der Saal war relativ dunkel und auch das Licht war nicht besonders spektakulär. Mit anderen Worten: ich kam nicht ums Blitzen herum. Und Blitzen bei Konzerten kommt selten wirklich gut. Weiteres Problem: meine Objektive… Wer per Zufall nicht weiss, was er mit seinem Geld anstellen soll, oder kürzlich im Lotto abgeräumt hat, darf gerne spenden, und zwar für das hier. Danke!

Den Contest gewannen übrigens Darkmoon aus Basel. Zweiter: Pigskin, Wollerau.

Mittwoch, 30. Januar 2008

Göteborg III: Styrsö im Winter…




Jener Sonntagnachmittag war noch kälter, als es damals hier war.
Styrsö ist eine von unzähligen bewohnten Inseln der südlichen Schären (Göteborgs södra skärgård) und ein ausgezeichnetes Ziel für kurze Ausflüge. Das besondere daran: sämtliche Inseln sind mit den ÖV erreichbar!

Und hier noch etwas Text zum Füllen:

Styrsö är en tätort och en ö i Göteborgs södra skärgård. Den är centralort i stadsdelsnämndsområdet Styrsö i Göteborgs kommun.
Styrsö församling består av de kala bergöarna Styrsö, Vrångö, Donsö, Brännö och Asperö med fiskelägesbebyggelse samt talrika mindre öar och skär.

Namnet Styrsö är tidigast belagt i Valdemar II:s jordebok från 1200-talet och skrevs Styrisø, med betydelsen styrir “skeppsbefälhavare” i fornnordisk sjömilitär organisation.

Cirka 45 förhistoriska fornlämningar är kända; en tredjedel stenåldersboplatser och de övriga rösegravar från bronsåldern. Från historisk tid märks åtta begravningsplatser, några labyrinter och mera än 400 tomtningar.

Styrsö var municipalsamhälle 1923-1959.

Färjan mellan Saltholmen och Styrsö tar 20 minuter. Ön har en broförbindelse med Donsö.

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Stockholm II: Gamla Stan bei Nacht



Sieht man mal von den touristischen Fleischbergen ab, die während den wärmeren Jahreszeiten tagtäglich durch die Altstadt Stockholms rollen, ist Gamla Stan ganz hübsch anzusehen.

Des Nachts hingegen, wenn die Strassen leer sind, entfaltet sich die wahre Schönheit Gamla Stans. Die schwach beleuchteten Gässchen scheinen einen tief ins Mittelalter zu versetzen.

Die drei Bilder entstanden alle im Oktober 2005 während eines kurzen Aufenthaltes mit Begleitung in Stockholm. Der Film war ein Ilford XP-2 Super.


Dienstag, 13. November 2007

Göteborg II: Moderne Architektur | Älvsborgsbron.




Diese Golden Gate Bridge für Arme wurde 1966 in der Hafeneinfahrt von Göteborg fertiggestellt. Mit ihren 933 Metern Länge, 45 Metern Höhe und 418 Metern Spann- weite ist sie allerdings nicht die grösste Hängebrücke Schwedens, noch grösser und besser ist die Högakusten-Brücke in Kramfors.

Das erste Bild ist eine Montage aus mehreren, schätzungsweise sechs bis acht Einzelbildern. Die starke Verzerrung ist auf die sehr kurze Brennweite von 17mm zurückzuführen. Wer genau hinsieht, bemerkt auch, dass das Bild aufgrund des extremen Bildwinkels nicht völlig sauber zusammengesetzt werden konnte. Auch die Bilder zwei und drei sind durch einen sehr weiten Blickwinkel gekennzeichnet.

Die beiden Nachtaufnahmen entstanden Ende Januar 2006. Das Wetter in dieser Nacht war relativ gut, aber die Temparaturen, der Wind und die hohe Luftfeuchtigkeit machten das Fotografieren schwer. Nach jedem geschossenen Bild mussten die Finger für zehn Minuten wieder auf Betriebstemparatur gewärmt werden, bis es einfach nicht mehr ging, den Auslöser durchzudrücken oder das Stativ zu verstellen.

Beide Bilder sind Langzeitbelichtungen von je 30 Sekunden bei Blende 11 und einer eingestellten Sensor-Empfindlichkeit von 200 ISO. Dadurch konnten übermässiges Bildrauschen verhindert sowie eine hohe Schärfe und Detailtreue erreicht werden.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Helsinki: Finlandia Hall




Diesen Sommer war ich nach sieben Jahren Absenz endlich wieder einmal in Finnland bzw. in Helsinki. Eine, wenn nicht sogar die meist unterschätzte Hauptstadt Europas, obwohl sie nur etwas mehr als eine halbe Million Einwohner hat.

Für den architektionisch interessierten Besucher gibt es einiges zu entdecken. Helsinki ist vor allem durch die drei Hauptströmungen Klassizismus, Jugendstil und in jüngerer Zeit seit den 1970er-Jahren auch Funktionalismus geprägt.

Prominentester Vertreter des Klassizismus ist der um 1852 herum fertig gestellte Dom am Senaatintori, den ich allerdings nicht fotografieren konnte. Viele Bauten und Häuserblocks im südlichen Teil der Stadt sowie das Bahnhofsgebäude tragen deutliche Jugendstil-Züge.

Die Finlandia Hall, ein 1962 entworfenes und von 1967 bis 1972 erbautes Kongress- und Konzertgebäude des Architekten und Stadtplaners Alvar Aalto, ist eines von zahlreichen Beispielen des typisch finnischen Funktionalismus und Hauptmotiv dieses Beitrages.

Das Gebäude ist in finnischen Oulainen-Granit und weissen italienischen Carrara-Marmor gekleidet und bildet durch sein helles Erscheinungsbild einen deutlichen Kontrast zum restlichen Stadtbild.

Es ist nicht eine funktionale Kreation, wenn die Bezeichnung dazu verwendet wird, ein Gebäude zu beschreiben, dessen Formen nur durch seine praktischen Funktionen und dazugehörigen strukturellen Lösungen vorgeschrieben werden. Im Gegenteil, es ist ein dekorativ begriffener Aufbau von kubistischen Formen, welcher ein facettenreiches Ganzes darstellt. Keines dieser Elemente ist ausschliesslich dekorativer Natur, Aalto blieb dem Funktionalismus treu, insofern er immer einen praktischen Grund für seine Formen suchte.

Freitag, 14. September 2007

Konzert: Burst



Wie bereits vor einigen Tagen angekündigt folgen nun noch ein paar Bilder von Burst, einer aufstrebenden jungen schwedischen Band aus Kristinehamn.

Wer auf Bands wie Neurosis, Isis, Mastodon, Cult of Luna oder sonstiges Prog-Zeugs steht, darf ruhig mal ein Ohr riskieren.

Wer also diese junge schwedische Band unterstützen möchte, der kann sich bespielsweise das letzte Album, Origo, käuflich erwerben oder die Jungs bei einem Konzert-Besuch begutachten.

Der Bassist spielte früher übrigens einmal bei Nasum.

Freitag, 7. September 2007

Konzert: Arch Enemy





Diese Bilder enstanden Anfang August 2006 in Göteborg am Konzert von Arch Enemy anlässlich des jeden Sommer stattfindenden Göteborgskalaset, ein Volksfest der grösseren Sorte mit vielen kulturellen Darbietungen jeglicher Couleur, gesponsert von der Stadt. Das Konzert fand wie jedes Jahr auf dem Bananpiren beim Hafen statt, wo die Veranstalter eine Riesen-Open-Air-Bühne hingestellt hatten.

Es war das erste Mal, dass ich die Band mit der neuen Sängerin Angela Gossow sah und erst das zweite Mal überhaupt. Vor ca. 10 Jahren hatte ich in Eindhoven (NL) das Vergnügen. Damals noch mit Johan Liiva am Mikrofon.

Ich war sehr gespannt, wie sich die neue Sängerin bei den Live-Auftritten machen würde. Dass sie mit ihrer Stimme gut zum Rest der Band passt, konnte man ja schon diversen Album-Veröffentlichungen entnehmen. Der geneigte Zuschauer durfte sich ob der gezeigten Darbietung mehr als zufrieden geben. Für die anwesenden Fotografen war die Frontfrau dank ausgeprägter Mimik und wildem Posing ein äusserst dankbares Motiv.

Allgemein kann ich sagen, das Konzert-Fotografie äusserst schwierig ist, vor allem, wenn man keine lichtstarken Tele-Objektive hat. Da eben genannte den Rahmen meines bescheidenen Budgets bei weitem sprengen würden, musste ich auf mein gutes altes 70-210/f4 aka “Ofenrohr” zurückgreifen. Besonders erschwerend neben den nicht ganz einfachen Lichtverhältnissen ist das Timing, da man keine Zeit hat zu waren, bis Schärfe, Bildausschnitt und “Pose” stimmen. Daher auch etwas mehr Ausschuss als sonst. Um einigermassen brauchbare Verschlusszeiten zu erhalten, war ich gezwungen, die Empfindlichkeit auf 1600 zu schrauben, was natürlich Qualitätseinbussen mit sich brachte. Immerhin kam ich aber so auf Zeiten zwischen 1/40s und 1/250s. Alles in allem bin ich aber mit dem Resultat mehr als zufrieden.

Eventuell werde ich in nächster Zeit noch Bilder von Burst aus Örebro veröffentli- chen, die damals als Vorband spielten.

Den ganzen Rest der Serie gibts übrigens hier zu sehen!